Beiträge von JanRAV4

    Vor drei Jahren bin ich von der VW-Gruppe (Audi) zu Toyota gewechselt. War schon ein merkwürdiges Gefühl. Ob ich nochmal zu VAG zurückgehen würde? Eher nicht. Ist bei allen Mitgliedern der Familie die gleich (nicht mehr aktuelle) Technik mit den gleichen Problemen. Wenn die jetzt nicht schnell etwas auf die Beine stellen und die Preise mindestens um 20% (ja, meine ich wirklich ernst!) senken, dann war es das für VAG. Sind einfach keine Fahrzeuge mehr dabei, die auch nur im Ansatz wettbewerbsfähig sind.

    Beispiel der neue Passat als PHEV. Konfigurier das Fahrzeug mal. Ähnlich ausgestattet, wie der RAV4 ist man schnell bei ~100 tEuro angekommen. No Way!

    Das 4x4-System von Toyota (zumindest beim RAV4) ist nicht zu vergleichen mit dem eines z.B. Audi Q5 (davon hat meine Frau mehrere Modelle gefahren). Ein "echter" Allradantrieb mit Kardanwellen und entsprechenden (selbstsperrenden Torsen-) Diffentialen ist schon etwas Feines. Der iAWD-Antrieb von Toyota möchte aber auch gar kein "echter" 4x4 AWD sein. Gleichwohl, ein 4x4-Antrieb ist das schon und eine gewisse Schlechtwege-Eigenschaft ist da auch vorhanden. Ins Gelände würde ich damit aber nicht wollen.

    Vor Jahren hat ein Auto-Magazin mal drei Allradantriebe verglichen:

    1. Audi quattro

    2. VW Jetta synchro

    3. Mitzubishi Pajero mit zuschaltbarem Allrad

    Der Sieger war im "normalen" Fahrbetrieb der Synchro-Antrieb. Und das in allen Situationen (also nasse Straße, Schnee und Eis). Danach kam der Audi und Schlusslicht war der Mitzubishi.

    Bei Fahrten im Gelände sah die Welt allerdings schnell anders aus. Da war der Jetta sehr schnell am Limit. Ist aber auch klar (Bodenfreiheit, Motorleistung, Antriebskonzept). Einen Tod muss man sterben. Solange wir uns auf der Straße bewegen und keine größeren Lasten (>2 to) ziehen müssen, ist der RAV4 schon eine Macht.

    Diese Rechnung stimmt so nur für Gleichstrom. Bei einem in einer Sinuskurve schwingenden Strom, wie er aus unserer Steckdose kommt (oder kommen sollte), musst Du das Produkt aus Umax (230 V) und Imax (20 A) durch 2 teilen und kommst so auf die maximale Wirkleistung von 2300 W.

    Ich lade Euch eine gute Übersicht dazu hoch: 2-4_leistung_ac_26-21_d.pdf

    Das ist mit Verlaub gesagt, komplett falsch. Die Wirkleistung ergibt sich aus der Spannung (in DE meist 230V, +-10%). Multipliziert man dies mit dem Strom, der fließt (nehmen wir der Einfachheit halber mal 10A), dann kommt man auf die Sceinleistung, die dem Netz entnommen wird. Dies muss dann noch mit dem Leistungsfaktor cos Phi multipliziert werden, um die Wirkleistung zu ermitteln. In dem von Dir beschriebenen Szenario wäre der cos Phi 0,5. Das ist ein grottenschlecht Leistungsfaktor, der so meist nicht vorkommt.

    Nein, dass kenne ich so nicht. Klingt such eher nicht nach dem normalen Verhalten, kommt aber immer auf den Ladezustand der HV-Batterie an. Beim Einschalten der Frontscheibe Heizung, da sollte nach Betriebsanleitung der Verbrenner anspringen.

    Die besten Beschleunigungswerte werden im EV/HV-Modus bei der Einstellung Sport erreicht. Aber wer braucht das schon kit einem RAV4?

    Öl-Themen arten in Freds meist ziemlich aus. Das hat dann oft mehr mit Religion zu tun, als mit Fakten. Das Thema Ölverdünnung durch die häufigen Starts aus niedrigen Temperaturen ist sicherlich vorhanden. Allerdings traue ich den Toyota-Ings soviel zu, als das sie dieses Problem mit eingeplant haben. Einen Monat konstant nur E-Maschine... das ist so nicht unbedingt die korrekte Betriebsweise für einen PlugIn-hybriden (obwohl das natürlich ohne zunächst offensichtliche Probleme geht). Die dünnen Öle haben klar ihre Vorteile, aber auch ein paar Eigenschaften, die vielleicht nicht so erwünscht sind. Ich würde mich da aber wirklich blind auf Toyota verlassen. Wer so eine lange Garantie auf seine Produkte gibt, der weiß was er tut und ist von seiner Qualität überzeugt. Die Vorgaben des Herstellers und die Klimazone, in der man das Fahrzeug bewegt, sollten ausschlaggebend für das genutzte Öl sein. Habe im Motorradbereich schon sehr viel "Voodoo" erlebt, wenn es um Öl geht. Da ist es noch kritischer, da das Öl auch Bauteile wie z.B. Kupplung und Getriebe umspült. Ist das Öl da zu dünn oder mit den falschen Additiven ausgestattet, dann hat man ganz schnell Probleme mit der Kupplung. Ist aber auch alles eine Religion. Außer man fährt Harley. Da gibt es noch Motor- und Getriebeöl getrennt. Leider vermischen sich diese beiden Öle durch einen fatalen Konstruktionsfehler (verharmlost "Getriebeöltransfer" genannt) bei Harley miteinander und werden auf Dauer auch Probleme bringen.