Beiträge von neuRAV'ler

    Abwarten und Tee trinken, sag ich da nur. Die nächsten Jahre fahren wir erst mal Plug-in oder Vollhybrid. Und die können sparsam sein und Spaß machen. Ist doch ein guter Kompromiss wie ich finde.

    Teilweise ist das ja auch richtig. Mit einem Dienstwagen werden meist längere Stecken zurückgelegt (Autobahn und Landstraße), da ist der Plug-in nicht wesentlich sparsamer wie der normale Hybrid oder ein Diesel. Hinzu kommt das die Dienstwagenfahrer in der Regel nur eine Tankkarte für das Fahrzeug haben und keine Ladekarte. Spritsparend fahren wird nicht gefördert und das Laden zu Hause muss man meist selbst zahlen. Der Chef bezahlt halt nur das Benzin und dem ist Egal wie du mit dem Auto fährst.


    In dem Bericht wird angesprochen, dass die 1-2l pro 100km nicht erreicht werden und der Verbrauch deutlich darüber liegt. Aber zeigt mir den 3,5l-Diesel der bei 200 auf der Autoban nicht mehr verbraucht... Bei den normalen Verbrennern liegt der reelle Verbrauch meist zw. 5,5l und 6,5l und damit auch deutlich über den Werksangaben.


    Natürlich sind die Werksangaben zu erreichen aber eben nur in einem sehr begrenzten Fahrspektrum, in dem sich die wenigsten bewegen.


    PS: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

    Bisher wurde der Mehrpreis ja durch die Förderung in Deutschland ausgeglichen. Preis RAV4 TEAM-D 4x4 = RAV4 PLUG-IN (in etwa gleiche Ausstattung). Hier hat man aber ja noch den stärkeren Motor und die Lademöglichkeit, ... (Natürlich nur witschaftlich sinnvoll mit heimischer Lademöglichkeit).

    Ich finde auch öffentliches Laden viel zu teuer (ca. 0,10-0,20€/kWh gegenüber zu Hause ohne PV-Anlage)

    Das aus ist ja vorerst nur für die EU geplant. Ob das dann nur für reine Verbrenner gilt und Hybbrid weiterhin zulässig sind, dann ggf. mit Ecofuels oder Wasserstoff als Treibstoff wird die Zukunft zeigen. Im Rest der Welt bleibt wohl alles beim Alten.

    Leider wird in den letzten Jahren überall gespart und zu lange halten soll es ja auch nicht sonst wird ja nix neues gekauft

    Das ist ja generell das Problem mit der Marktwirtschaft. Alles muss billig sein und darf nicht lange Halten. Deshalb hat man ja ach aufgehört die Karosserieteile Feuerzuverzinken... Nur noch billiger Lack drauf und zwar so dünn, dass es der Übergabe genügt.

    Es gibt hierzulande unendlichviel freie Dachflächen für Solarenergie, die man auch speichern könnte. . Wasserräder an den Brückenpfeilern größer Flüsse wäre mal eine weitere Idee.

    Das ist ja das größte Problem - Wie speichere ich Solarstrom in großen Mengen? Für 1-2 Tage kein Problem. Im Sommer besteht ein Überangebot da viel Sonnenscheindauer vorhanden ist und ein geringerer Bedarf. Im Winter mit den kurzen Tagen und dem niedrigen Sonnenstand ganz zu schweigen. Man kann über ein Jahr gemittelt ca. 1/3 des Stroms den man benötigt über Solar erzeugen, danach ist Schluss. Heize doch einmal im Winter mit einer Wärmepumpe Nachts oder mit Schnee auf der Solaranlage... Da bräuchte man pro Einfamilien-Wohnhaus einen etwa 4.000-6.000kWh Batteriespeicher der sich über den Sommer auflädt. (Und dann alle etwa 10Jahre erneuert werden muss). Sicher ist Solarstrom sinnvoll aber alleine genügt das nicht.